Deutsch
Some Questions about Art
About
dui1 Paul Wirz; ein romantischer Ethnograph 1916 kam ein Schweizer namens Paul Wirz aus dem deutschen Neu Guineas nach Merauke um die Marind Anim zu studieren. Wirz fing an, unter den Papuas Material zu sammeln. Neben seinen umfangreichen Studien (''die Marind Anim von Holl ndisch Neu Guinea'') hat er sp ter auch seine Erinnerungen geschrieben, woraus mir klar wurde, das Wirz schlie lich ein Romantiker war. Romantiker sind meistens Tr umer, wenn sie aber in das Land ihre Tr ume wirklich reisen, kommt fr h oder sp ter die Entt uschung. Aus folgendem Ausschnitt spricht zumindest eine gewissen Entt uschung die an das Komische grenzt. Er hatte n mlich schon einige Menschenk pfe als Etnographica getauscht und in sein Boot gelegt, als er auf einmal feststellen mu te, das sein eigener Kopf jetzt aufs Spiel stand.... WIRZ. PAUL; Ethnograph 1916-17 Kindiki, Bian Fluss (7.15 S, 140. 20.E) ''Wir kamen nach Kindiki,einer kleinen, am rechten Flussufer gelegenen Siedlung, die wir auf unserer ersten Reise nicht besucht hatten und wo nur wenig Leute zu Hause waren. Man brachte mir einige alte Sch del zum Tausch; auch einige sorgf ltig gearbeitete Steinkeulen in Sternformkonnten eingetauscht werden, die wie so manches andere Ger t von Kopfjagden aus dem Innern mitgebracht worden waren. Inzwischen liess ich meine Jungen am Boot das Sonnendach erneuern, denn mit der Regenzeit schien es nun ernst zu werden, und unser Reis war schon teilweise durchn sst. Erst nachtr glich bemerkte ich, dass uns w hrend der Arbeit von den umstehenden Papua eine Axt gestohlen worden war. Eine Frau hatte mir zudem eine Decke entwendet, und als ich die Leute aufforderte, die gestohlenen Sachen zur ckzubringen, schien eine merkbare Spannung einzutreten. Es war mir auch vollkommen entgangen, dass die M nner, w rend wir mit der Ausbesserung des Bl tterdaches unsres Fahrzeuges besch ftigt waren, eine grosse Menge Pfeile in den Busch getragen hatten. Erst nachtr glich teilten mir meine Jungen dies mit. Gegen Mittag fuhren wir weiter. Zwei J nglinge folgten zu Fuss und riefen uns zu, nach Lugud, dem n chsten Seitental, zu kommen. Immer noch dachte ich an keine Gefahr, obschon mir auffiel, dass die beiden J nglinge bald darauf im Busch verschwanden. gelangten wir, ohne etwas Schlimmes zu ahnen, nach Lugud, einem zur Regenzeit mit Wasser gef llten Seitental, das noch etwas Wasser enthielt. Im Hintergrund lagen auf kleinen bewaldeten Anh hen die H tten der Eingeborenen, einzeln oder zu zweien und dreien vereinigt. Meine Absicht war, rnit dem Boot so weit als m glich in das Seitental hineinzufahren, um das Boot m glichst nahe bei der Siedlung zu haben. Aber dies gab Anlass zu Meinungsverschiedenheiten. Meine Jungen beharrten darauf, hier am Flussufer zu bleiben. Sie drohten, mich andernfalls allein zu lassen und ohne mich mit einem Kanu nach der K ste zur ckzukehren. So reden wir eine Weile h